11. Spieltag: SV Wilhelmshorst -JC ALPHA 1:10
* Tore:
0:1
Dennis (45)
12. Min
0:2
45 (Ecke Robert)
16. Min
0:3
Junior (Dennis)
28. Min
0:4
Dennis (Robert)
31. Min
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0:5
Dennis (45)
50. Min
0:6
45 (Robert)
60. Min
0:7
Heiko (45)
65. Min
0:8
45 (Heiko)
67. Min
0:9
45 (Junior)
68. Min
1:9
???
70. Min
1:10
Eigentor (Heiko)
76. Min

* Team Alpha:

Martin K. -
- Robert H., Cartman, Herr Meier, Jezi-
- Mahlow, Junior, 45, Leddi, Figo-
- Heiko, Dennis-
...

* Karten:

Keine

...

* Besondere Vorkommnisse:

Klinger hält Neunmeter

* Spielinfo:

Anstoss: 14.03.2010, 10.00 Uhr
Spielzeit: 2 x 40 Minuten
Platz: Sportplatz Saarmund
Schiri: Maik V. (Turbine Potsdam)

Zuschauer:

etwa 10

 noten_whorst_alpha

Zuschauer bewerten Spieler

 

Einfach mal eine dicke Lippe riskieren

Nachdem wir am Samstag bis in die späten Abendstunden im Rahmen des „Best of Five- Finales“, eine halbe Ewigkeit durch die Turnhalle gehetzt sind, ging es am Sonntagmorgen nach Saarmund, um auf einem ähnlich (kleinen) großem Feld die Hierarchie in der Staffel wieder gerade zu rücken.
Nach knapp 15 Minuten Wartezeit erschienen dann auch die ersten Wilhelmshorster Spieler und kurze Zeit später ihr hauseigener Bierlieferant.
Dicke Lippe zum Ersten:
Noch in der Kabine, beim Ausfüllen des Spielberichtsbogen, riskierte unser „Fünf&vierziger“ die gewagte Prognose alleine vier Tore zu erzielen. Und da man dem Dummschwätzen auch ab und an mal Taten folgen lassen sollte, schrieb er seine vier Tore schon mal auf dem Spielberichtsbogen.
Da wir uns um einen Schiri gekümmert und diesen auch gleich mitgebracht hatten, konnte das Spiel beginnen.
Wir hatten in der Anfangsphase zwei große Probleme, a) der minimalistisch gehaltene Platz und b) den Strafraum, bzw. dass alle Spieler beim Abstoß außerhalb des selben sein müssen. So verhängte Maik eine Reihe indirekter Freistöße an der (nicht existenten) Strafraumlinie, die wir allerdings alle unbeschadet überstanden.
In der ersten Halbzeit war es eine ausgeglichene Partie, allerdings kamen wir sehr schwer ins Spiel. Wilhelmshorst hatte sich einige gute Chancen erspielt, sodass sich selbst unser Keeper genötigt sah von „Drei hätten sich machen müssen“ zu sprechen. Aber auch wir ließen viele gute Möglichkeiten einfach liegen oder scheiterten an der eigenen Unfähigkeit.
 
Dicke Lippe zum Zweiten:
Ja da war er wieder, unser Professor Doktor Klinger, seines Zeichens ein ausgewiesener Spezialist für mathematische Berechnungen rund um die Strafstoßstatistik. Prof. Dr. Klingers großer Auftritt kam, nachdem Jezi nicht etwa eine dicke Lippe riskiert hatte, sondern seinen (O-Ton) „schwulen Arm“ nicht unter Kontrolle hatte. Der Gleichstellungsbeauftragte der Liga (Brezel) hatte keine Einwendung gegen diese diskriminierende Äußerung und so durfte Wilhelmshorst zum Neunmeter antreten. Das Gehirn des Professors lief kurzzeitig auf Hochtouren, alle Berechnungen wurden abgeglichen und Klinger hielt! Kaum wieder auf den Beinen und die Dankbarkeit Jezi´s entgegennehmend, gab Klinger das kurze aber prägnante Statement „Ich wusste, irgendwann schießt einer nach links!“ ab.
Dieser fiel danach nur noch durch Anfeuerung des Gegners auf („Schieß doch!“) und verbrachte ansonsten einen geruhsamen Vormittag.
Zweimal Dennis, einmal Junior und nur „einmal“ 45 schossen den 0:4 Halbzeitstand raus.
 
Dicke Lippe zum Dritten:
Der Beginn der zweiten Halbzeit plätscherte so dahin, okay es gab ein paar Chancen hüben wie drüben, aber wirklich weltbewegendes passierte nicht. Bis unser „Fünf&vierziger“ den fast todesmutigen Selbstversuch startete, um heraus zu finden, was passiert, wenn ein kaltes Gesicht einen Ball frontal und mit voller Wucht stoppt.
Das Experiment ging deutlich schief und neben der bereits angesprochenen dicken Lippe, wurden auch die Nase und das rechte Auge dick. Nach kurzzeitiger ärztlicher Diagnose (Nasenbeinbruch oder Gehirnerschütterung) stellte sich zum Glück nur eine Prellung raus.
Zwischen der 60. und 68. Minute durfte unsere Nummer „45“ seine versprochenen weiteren drei Tore schießen und damit seiner mittlerweile wortwörtlich dicken Lippe, auch Taten folgen lassen.
Um das Gegentor in der 70.Minuten hatten wir auch maßgeblich gebettelt und es war, bei den Chancen der Wilhelmshorster, nur eine Frage der Zeit bis es fiel.
 
Resümee: Das 1:10 klingt besser als es war. Wilhelmshorst und auch Team Alpha ließen viel zu viele Chancen liegen. Es gab massenhaft Strafraumszenen, was bei der „Kleinheit“ des Spielfeldes und der Tatsache, dass der Strafraum über die gesamte Breite des Feldes ging kein Wunder war.


Nächsten Sonntag heißt es wieder HEIMSPIEL. Gegner ist die Mannschaft von Lok C. Anstoß wird gegen 11.00 Uhr sein. SUPPORT YOUR TEAM!

[Fotos / Tabelle]