Halbfinale Drescher- Pokal:
ESV Lok Potsdam - JC ALPHA 3:1
* Tore: 1:0Marten
48. Min 2:0Fabian 54. Min 2:145 (Dennis) 63. Min 3:1 Marten 74. Min* Team Alpha:
Martin - - Jezi, Marschel, Ruckel (David), Herr Meier (Cartman) - - Junior, Mahlow, Figo, Sarnow (John) - - 45, Dennis -... * Karten:
keine
...* Spielinfo:
Anstoss: 19.05.2010, 18.45 Uhr Spielzeit: 2 x 40 Minuten Platz: Lok- Sportplatz / Berliner Straße Schiri: Maik Vulpius (Turbine Potsdam) Zuschauer:
etwa 50 [2. Runde gegen Blau- Gelb Falkensee Ü35 / Fotos]
Alpha scheidet im Halbfinale aus!
Die Spielanalyse ist recht einfach: Wir haben gegen eine in allen Belangen bessere und vor allem erfahrenere Mannschaft verloren.
In unserem erst neunten Großfeldspiel lief bei uns wenig zusammen. Die jüngere und fittere Mannschaft, in der die Besten von Lok A & B spielen, stellte uns vor arge Probleme. In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor, dummerweise war es unser Tor. Nur durch eine massive Abwehrarbeit, die unsere gesamte Taktik und alle Vorstellungen über den Haufen warf, und einen fantastisch aufgelegten KlingAIR konnten wir zur Pause das 0:0 halten. Loks Spielsystem war denkbar einfach: Weiter Abschlag vom Torhüter, Marten gewinnt die Kopfballduelle im Mittelkreis und legt sie auf einen der beiden Flügelspieler ab, die dann mit Tempo und meist in Überzahl unser Tor attackierten. Aufgrund des Dauerdrucks wurde aus unserer Mittelfeldraute ganz schnell eine Doppelsechs und unsere, im Normalfall starke Offensive, fand so nicht statt. Bis auf zwei, drei halbe Chancen, war in der Spielfeldhälfte von Lok wenig los und unser Linienrichter Heiko stand sich die Beine in den Bauch. Ein dickes Dankeschön an Heiko, der zum wiederholten Male seine eigenen Interessen zurückgestellt hat, um dem Team zu helfen. KlingAIR parierte einige hundertprozentige Chancen und so konnte jeder, der nicht zu kaputt vom Dauerlauf war, noch vom Einzug ins Finale träumen. Viel zu träumen gab es allerdings nicht.
In der Halbzeitpause fielen klare Worte und eigentlich war Besserung gelobt. Allerdings war wohl auch Marten der Meinung er müsse etwas tun und nach knapp acht Minuten in der zweiten Halbzeit gelang der verdiente Führungstreffer. Mit dem Rückstand vor der Brust taten wir uns noch schwerer und fanden gar nicht mehr ins Spiel. Sechs Minuten später lag der Ball wieder in den Maschen unseres Tores und es war fast eine Kopie des ersten Treffers. Wieder wurde das Laufduell auf der linken Seite verloren, wieder konnte der Ball ungehindert in den 16er gespielt und souverän verwandelt werden.
Interessanterweise fanden wir ab der 60. Minuten zurück ins Spiel. Plötzlich rückte das Mittelfeld mit auf und wir erspielten uns ein paar Chancen. In der 63. Minute gelang unserem 45er, nachdem sich Dennis durch den gegnerischen Strafraum gewühlt hatte, der Anschlusstreffer. Scheinbar ging doch etwas und unser Team begann endlich vernünftig Fußball zu spielen. Der Glaube an den Ausgleich und unser Druckphase hielt aber nur knapp 10 Minuten, denn in der 74. Minute wurden wir klar ausgekontert und kassierten wieder durch Marten das entscheidende 3:1.
Die letzten sechs Minuten plätscherten so dahin, wir hatten die Hoffnung aufgegeben und Lok machte nicht mehr als nötig.
Fazit: Wir haben einer klar besseren Mannschaft ein aufopferungsvolles aber faires Match geliefert. Der Sieg geht klar in Ordnung und aufgrund des Chancenplus können wir uns mit dem 3:1 dankbar schätzen.
Scheinbar liegen uns die „Altherren“ Mannschaften mehr als diese lauffreudige und zweikampfstarke Lok- Mannschaft. Allerdings sieht man sich nächste Saison gleich viermal und bis dahin ist ja etwas Zeit an den Fehlern zu arbeiten.
Wir danken Lok für dieses Spiel und ziehen respektvoll den Hut! Alles Gute für das Finale!
[Fotos]
Aus der Rubrik: "Was Andere schreiben!" (Lok- Spielbericht)