Viertelfinale Drescher- Pokal:

Eintracht Teltow Ü35 - JC ALPHA 3:6

* Tore:
0:1

45 (Dennis)

10. Min
1:1
???
15. Min
2:1
???
21. Min
2:2
Dennis (Junior)
31. Min
2:3
45
33. Min
----
----
---
2:4
Figo (Hacke Dennis)
49. Min
2:5
Dennis
54. Min
2:6
Dennis
62. Min
3:6
???
72. Min
 

* Team Alpha:

Martin [2,62]-
- Robert H. [3,62],
Jezi [2,3],
Marschel [2,37],
Herr Meier [3,5]
(Ulle [2,85]) -
- Junior [1,75],
Mahlow [2,37],
Figo [1,5],
Robi [2,37]
(Marko [2,85] / Sarnow [3,12]) -
- 45 [1,62],
Dennis [1,5]
(John [3,62]) -
...
[Noten: Zuschauer benoten Spieler]

* Karten:

keine

...

* Besondere Vorkommnisse:

Dennis verschießt Elfmeter (23. Minute)
 

* Spielinfo:

Anstoss: 14.04.2010, 19.30 Uhr
Spielzeit: 2 x 40 Minuten
Platz: Eintracht- Sportplatz / Zillestraße
Schiri: ??? (Eintracht Teltow)

Zuschauer:

etwa 40

[Drescher- Pokal- Übersicht]

[2. Runde gegen Blau- Gelb Falkensee Ü35 / Fotos]

[3. Runde gegen Fortuna Babelsberg Ü35 / Fotos]

[Halbfinale gegen ESV Lok Potsdam / Fotos]
 

Team Alpha müht sich verdient zum Sieg

Es war ein feucht-kalter Mittwochabend und wir warteten in versammelter Mannschaft auf den Einlass ins Teltowgemach. Und wir warteten und warteten… Fragen?, ja die hatten wir auch gestellt, aber Antworten gab’s nicht so wirklich. 10 nach sieben dann endlich die erlösende Mitteilung, Teltow habe doch noch eine Kabine für uns. Danke für die Gastfreundschaft. Naja dafür haben wir ja im Anschluss an das Spiel reichlich lang die Auffahrt zum Vereinsgelände blockiert und richtig schön gelacht. Könnte man doch glatt denken, so sehen Sieger aus Schalalala… Sehen sie ja auch, aber so richtig zufrieden mit ihrer Leistung konnten an diesem Viertelfinalabend des Wolfgang Drescher Gedächtnispokals nur wenige sein. Und dabei fing alles so gut an!

Es dauerte ganze 10 Minuten lang, da schlug er zu, unser 45er. Auf schöne Vorarbeit von Dennis hin, brachte er das Leder im Netz des Teltower Keepers unter, der wie sich im Verlaufe des Abends herausstellen sollte, einen  wirklich strammen Abstoß weit über die Mittellinie in unsere Hälfte hinein bringen konnte, was uns wiederum häufiger in Bedrängnis bringen sollte, als uns lieb sein konnte. Wir versuchten permanent unseren Gegner kurz hinter der Mittellinie ins Abseits zu stellen, unterliefen ständig die weiten Abschläge des Teltower Hintermannes und sahen in der nächsten Viertelstunde der Partie echt nicht gut aus. Dafür bekamen wir auch die Rechnung. In der 15. Spielminute der Ausgleich nach einer vorangegangenen Standardsituation und just 6 Minuten später klingelte es dann zum 2:1 wieder in unserem Kasten. Man da hatten wir echt ne ziemlich miese Phase im Spiel, aber wir ließen uns nicht total hängen, sondern versuchten viel über die Mitte zu spielen, was dann auch hin und wieder ganz gut gelang. Schließlich wurde in der 23. Spielminute Dennis im Strafraum der Teltower zu Fall gebracht und schritt anschließend, nach Abnicken unseres Käpt’n, selbst zum Elfmeterpunkt, was ja nicht immer so von Vorteil ist. Und dann konnte man es schon im Anlauf sehen, der geht in die zweite Reihe, kacke! Kopf hoch und durch, heißt es in solch einem Moment und Dennis ging durch. Ging durch die nächsten 8 Minuten und schoss sich dann den Frust von der Seele. Nach gelungener Vorarbeit und gutem Auge von Junior erzielte unser 10er den Ausgleich zum 2:2. Jetzt waren wir wieder im Spiel und gaben Gas. Nur weitere 2 Spielminuten brauchte es, um durch ein schönes Solo von fünfundvierzig in Führung zu gehen und diesen psychologischen Vorteil mit in die Halbzeitpause zu nehmen.

Nach ein paar deftigen Worten vom Coach und zweier Einwechslungen kamen wir recht gut in die 2. Halbzeit. Eine wunderbar herausgespielte Kombination zwischen 45, Dennis seiner Hacke und Marc“ The Fig(ar)o“, der zum Jubel aller, den Ball hinter der Torlinie platzierte. Man kann der springen beim Jubeln! Das wollte Dennis 5 Minuten später auch noch mal genießen und dann 8 Minuten später gleich nochmal. Und dann stand es plötzlich 6:2, ein deutliches Ergebnis. Und trotzdem kämpften die Teltower weiter und ließen nicht locker. Erspielten sich einige Chancen und schafften es noch eine davon zu nutzen und den Endstand von 6:3 zu setzen. Irgendwann kam dann der erlösende Pfiff aus dem Munde des Schiris, der an diesem Abend sicher nicht seine beste Partie als Unparteiischer pfiff, es aber auch nicht unbedingt leicht hatte, vor lauter Zurufen von beiden Seiten.

Am Ende steht der auswärtige Sieg vor heimischem Publikum, der Einzug ins Halbfinale und die Erkenntnis sehr viele Dinge in Zukunft noch besser machen zu müssen, wenn man bei den Besten bestehen will. Die Systemfrage wurde schon gestellt. Die Antworten darauf suchen wir noch, nur sollten wir uns nicht mehr allzu viel Zeit damit lassen, denn die Endrunde rückt immer näher und da ist doch die Tatsache, vielleicht auch einfach variabel mit zwei Spielsystemen aufwarten zu können, doch gar nicht mal so schlecht. Also ist es keine Entscheidung über ein Entweder-Oder sondern mehr für ein Sowohl-als auch. Packen wir`s an, Männer. Denn schließlich hat der Spinnengroßmeister doch schon die entscheidende Frage gestellt: „Wo wollen wir hin?“ und wir haben geschlossen „Nach Töplitz!“* geantwortet.

Marschel

 
* In Töplitz findet das Finale des Drescher-Pokals statt.

[Fotos]