Freizeitliga- Spielregeln
Die Freizeitliga ist Spielern vorbehalten, die nicht am Wettspielbetrieb des FLB oder des Fußballkreises teilnehmen.
Neben reinen Freizeitklubs haben auch Sportvereine des Fußballkreises
die Möglichkeit, Freizeit- oder Volkssportmannschaften zu melden.
Spieler ab dem vollendeten 16. Lebensjahr dürfen eingesetzt werden.
Es dürfen keine Spieler eingesetzt werden, die aktiv am
Punktspielbetrieb in Männermannschaften teilnehmen – auch keine Spieler
der 2. und 3. Kreisklasse. Aktive A-Junioren und B-Junioren
dürfen ebenfalls nicht eingesetzt werden (Nachtrag von der Staffeltagung: Stadtklasse- Spieler sind nicht spielberechtigt!). Entsprechend einer Regelung
des Fußball-Landesverbandes ist es aktiven Seniorenspieler erlaubt, in
Freizeitmannschaften mitzuwirken. Das gilt auch für Seniorenspieler aus
anderen Vereinen, wenn eine Gastspielgenehmigung vorliegt. Spieler
die aus dem Pflichtspielbetrieb in den Freizeitbereich wechseln, sind
sofort spielberechtigt, wenn eine Freigabe des Vereins vorliegt. Liegt
diese nicht vor, dann gelten die allgemeinen Bestimmungen für den
Gemeinschaftswechsel laut SpO des FLB, Teil II. Nach Saisonschluss in
der Liga, aus der der Spieler kommt, sowie nach dem letzten
Punktspieltag in der Freizeitliga ist keine Neuanmeldung von aktiven
Spielern mit Freigabe ihres Vereins mehr möglich.
Gespielt
wird auf dem Kleinfeld. Die Spielzeit beträgt 2mal 30 Minuten, sie kann
im gegenseitigen Einverständnis aber auch verlängert werden.
Möchten beide Mannschaften ihr Spiel auf dem Großfeld austragen, dann
ist das auch möglich. Die Spielzeit beträgt dann 2mal 40 Minuten
(Verlängerung auf 2mal 45 Minuten ebenfalls möglich).
Zu einer Mannschaft gehören 7 Spieler (6 + 1),
auf dem Großfeld 11 Spieler. Ist kein normales Kleinfeld (halbes
Fußballfeld) vorhanden, dann können die Spiele auch auf kleineren
Plätzen oder in der Halle durchgeführt werden. Die Spielerzahl kann
sich dann auch auf 4 + 1 verringern. Es darf eine beliebige Anzahl von Spielern ausgewechselt werden, Hin- und Rückwechslungen sind erlaubt.
Vor dem Spiel ist ein gültiger Spielberichtsbogen auszufüllen. Spieler,
die verspätet anreisen, können ebenfalls eingesetzt und dann später in
den Spielberichtsbogen eingetragen werden. Einheitliche Spielkleidung
ist erforderlich. Es sind keine Rückennummern vorgeschrieben. Schienbeinschützer sind Pflicht (Achtung: Probleme mit der Versicherung im Falle eines Unfalls!). In den Spielen der Freizeitliga sind Schuhe mit Metallstollen nicht erlaubt.
Eine Mitgliedschaft im Landessportbund oder im Fußball-Landesverband
wird empfohlen, ist aber (noch) nicht zwingend vorgeschrieben. Eine Sportunfallversicherung ist abzuschließen. Die Spielberechtigung ist mit der Anmeldung beim Staffelleiter (Name, Geburtsdatum) gegeben.
Nachmeldungen können auch kurzfristig erfolgen. Bei Zweifeln an der
Identität eines Spielers hat dieser sich mit seinem Personalausweis
auszuweisen. Wird das verweigert, so werden seiner Mannschaft im Falle
eines Unentschiedens oder Sieges die Punkte abgezogen (0:3 Tore) und
der gegnerischen Mannschaft drei Punkte und 3:0 Tore gutgeschrieben.
Schiedsrichter
werden von der platzbauenden Mannschaft gestellt, es sollten nach
Möglichkeit geprüfte Schiedsrichter eingesetzt werden. Wird bei wichtigen Spielen ein neutraler Schiedsrichter verlangt, dann teilen sich beide Mannschaften die anfallenden Kosten.
Selbstverständlich gelten die Fußballregeln. Bei Verstößen sind Zeitstrafen von 2 Minuten und Rote Karten möglich. Bei einer Matchstrafe (Rote Karte) kann für den betroffenen Spieler nach 10 Minuten ein neuer Spieler aufs Feld kommen.
Spielsperren nach Roten Karten sind nicht vorgesehen, ausgeschlossen
natürlich solche Vergehen, die eine Verhandlung vor dem Sportgericht
erfordern. Die Startgebühr beträgt 20,– Euro, ... Zur Staffeltagung
sind dem Staffelleiter Kopien der Einzahlungsbelege vorzulegen.
Mannschaften, die ihre Startgebühr nicht entrichtet haben, werden vom
Punktspielbetrieb ausgeschlossen.
Modus: Wir spielen in zwei Vorrundenstaffeln mit Hin- und Rückspielen
Jeder gegen Jeden. In der Staffel A spielen die Mannschaften aus dem
Nauener Raum, in der Staffel B sind die Vertretungen aus Potsdam und
dem Umland zusammengefasst. Die Endrunde findet am Sonntag, ... ,
statt. Teilnahmeberechtigt sind die jeweils drei Erstplatzierten beider
Staffeln. Mannschaften, die die Endrunde austragen möchten, können sich
dafür bewerben. Da das Finale letztes Jahr in Potsdam stattfand, wäre
ein Verein aus der Staffel A favorisiert. Das ist aber nicht zwingend.
Die Ergebnisse sind noch am Spieltag telefonisch zu melden an: Hans Jirschik. ... Nachtrag von der Staffeltagung: Freistöße sind generell indirekt auszuführen. Der Rückpass zum Torhüter unterliegt den gleichen Regeln wie auf dem Großfeld. Beim Abstoß nach Toraus darf der Ball nicht über die Mittellinie gespielt werden, beim Abschlag durch den Keeper dagegen ja.
Ebenso dürfen künftig auch Tore aus der eigenen Hälfte erzielt werden.
Auswechslungen dürfen nur von einem vorher festgelegten Ort ausgeführt
werden. Es ist aber keine Spielunterbrechung nötig. Es wird leider keinen "Schiedsrichter- Pool" geben, somit bleibt die Heimmannschaft für den Schiedsrichter verantwortlich.
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