Le Parkour – da kommen selbst die Sportlichsten ins Schwitzen
Dass es langweilig wird, kann
man wirklich nicht behaupten. Auch bei unserem dreitägigen
Parkour-Workshop im Sommer – dem mittlerweile Dritten in der Geschichte
des Alphas – gab es viele Möglichkeiten für „Neulinge“ neue Erfahrungen
zu sammeln und für die „alten Hasen“ Bewegungsabläufe zu üben und
ständig dazu zu lernen. Fortschritte hat man bei jedem gesehen – und
den Stolz auf den Gesichtern wenn endlich der ersehnte Aha-Effekt
eingetreten ist. Jeder konnte seine möglichen Leistungen und
körperlichen Grenzen austesten und steigern ohne unter Leistungsdruck
zu stehen. Denn bei dieser neuen Sportart geht es nicht um ein
einheitliches Level, welches alle Teilnehmer zu erreichen haben. Viel
mehr kommt es auf die persönliche Erfahrung an, die gewonnen wird und
die eigene Einschätzung seiner Fähigkeiten.
Auch diesen Workshop leiteten die Profis der Footwork-Orange
Crew aus Berlin. Mit fachlichem Know-How fühlten sich unsere Teilnehmer
in sicheren Händen und konnten sich ein oder zwei Kniffe abschauen,
wie’s besser klappt. Das im künstlichen Parkour Gelernte, wurde dann
bei der Abschlusstour durch den Schlaatz an Fahrradständern, am
Gartentor, am Klettergerüst, an einer Holzskulptur, an einer
Tischtennisplatte, an Geländern und vielem mehr ausprobiert.
Gleichgewicht und Körperbeherrschung waren dann noch einmal im
Besondern am letzten Tag auf der Slackline gefragt. Das Prinzip des
Drahtseilaktes wird hier auf einer Art Spanngurt umgesetzt. Die
Eigenbewegung der dehnbaren Slackline erfordert den ständigen Ausgleich
durch den Balancierenden und trägt erheblich zu einem erhöhten
Schwierigkeitsgrad bei.
Wen
das Fieber gepackt hat oder wer Parkour einfach erst einmal
ausprobieren möchte, bekommt vom Alpha von September bis Dezember die
Möglichkeit dazu. Die einzige Bedingung: Ihr müsst in Schlaatz, Stern
oder Drewitz wohnen oder regelmäßig Eure Zeit im Schlaatz verbringen.

zu den Fotos
